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ZMVZ, Zahnarzt Leipzig, Zahnarztpraxis Wostratzky

Wurzelkanal­behandlung

Endodontische Behandlung

Jeden Zahn zu erhalten ist unser Ziel

Ihre Zähne sollen Sie ein Leben lang begleiten - zum Kauen, Sprechen und Lachen. Doch durch Erkrankungen oder Unfälle kann das Zahninnere geschädigt werden. In solchen Fällen ist oft eine Wurzelkanalbehandlung (endodontische Behandlung) nötig.

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Warum ist die Behandlung nötig?

Im Inneren eines Zahns befindet sich die sogenannte Zahnpulpa - ein weiches Gewebe mit Nerven und Blutgefäßen. Wenn sich dieses Gewebe entzündet oder abstirbt, muss der Zahn mit einer Wurzelkanalbehandlung behandelt werden. Auch bereits behandelte Zähne können sich erneut entzünden und eine weitere Behandlung erforderlich machen.

Keine Schmerzen, keine Behandlung?

Nicht ganz. Auch wenn Sie keine Schmerzen haben, kann eine Entzündung im Zahninneren vorliegen. Bleibt sie unbehandelt, breitet sie sich weiter aus - bis in den Kieferknochen. Die Folge kann eine schmerzhafte Eiteransammlung (,,dicke Backe") sein. Wissenschaftliche Studien zeigen: Solche Entzündungen können auch andere Erkrankungen negativ beeinflussen, zum Beispiel Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Deshalb ist eine rechtzeitige Behandlung wichtig - nicht nur für Ihre Zahngesundheit, sondern auch für Ihre allgemeine Gesundheit.

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Ziel der Behandlung ist es, den Zahn zu erhalten

Eine Entzündung entsteht oft durch tiefe Karies, Bakterien oder Verletzungen – zum Beispiel nach einem Unfall.

Typische Anzeichen sind:

  • Schmerzen beim Kauen
  • Empfindlichkeit bei Kälte oder Hitze
  • Druckgefühl im Zahn

Manchmal gibt es jedoch keine Beschwerden. Dann fällt die Entzündung oft erst bei einer Routineuntersuchung oder auf dem Röntgenbild auf.

Gibt es Alternativen zur Behandlung?

Nicht immer muss ein schmerzender Zahn sofort wurzelkanalbehandelt werden. In bestimmten Fällen kann der entzündete Teil der Zahnpulpa entfernt, mit einem speziellen Material behandelt und der Zahn anschließend mit einer dichten Kunststofffüllung versorgt werden. Dies kann helfen, Schmerzen zu lindern und den Zahn zu retten. Ist das gesamte Zahninnere entzündet oder bereits abgestorben, bleiben zwei Möglichkeiten:

  • Wurzelkanalbehandlung
  • Zahn entfernen (Extraktion)

Eine Zahnentfernung kann jedoch Probleme nach sich ziehen: Nachbarzähne können wandern, der Biss sich verändern oder es kommt zu sichtbaren Lücken. Um das zu beheben, ist meist Zahnersatz nötig – etwa in Form von Implantaten, Brücken oder Prothesen. Auch wenn diese Lösungen gut sind – ein natürlicher Zahn ist durch nichts vollständig zu ersetzen.

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Wie läuft eine Behandlung ab?

Die Behandlung erfolgt in einer oder mehreren Sitzungen (jeweils ca. 1-3 Stunden) und besteht aus mehreren Schritten:

1. Betäubung des Zahns – die Behandlung ist in der Regel schmerzfrei. Abschirmung mit einem Spanngummi (Kofferdam), damit keine Bakterien eindringen.

2. Eröffnung des Zahns und Entfernung des entzündeten Gewebes oder alter Wurzelfüllungen.

3. Auffinden und Reinigung aller Wurzelkanäle – bei Bedarf mit Hilfe eines OP-Mikroskops.

4. Längenbestimmungen der Kanäle mittels Röntgen oder moderner computergestützter elektrischer Verfahren – hohe Präzision.

5. Reinigung der Kanäle mit feinen, hochflexiblen maschinellen Instrumenten – auch bei gekrümmten oder schwer zugänglichen Kanälen.

6. Desinfektion mit speziellen Spüllösungen – durch Ultraschall verstärkt für noch bessere Wirkung.

7. Füllung der Kanäle mit einem biokompatiblen Material, um sie dauerhaft abzudichten.

8. Verschluss des Zahns mit einer stabilen Füllung. Da wurzelkanalbehandelte Zähne bruchanfälliger sind, wird häufig eine Teilkrone oder Krone empfohlen. In manchen Fällen ist zusätzlich ein Wurzelstift nötig, um den Zahn zu stabilisieren.

Video

Ablauf einer Wurzelkanalbehandlung

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Tut die Behandlung weh?

Keine Sorge: Die Behandlung erfolgt unter örtlicher Betäubung und ist in der Regel schmerzfrei. Ziel ist es, die Entzündung – und damit die Schmerzen – zu beseitigen. Nach der Behandlung kann es in den ersten 2 – 3 Tagen zu leichten Beschwerden kommen. Der Zahn kann sich vorübergehend „anders" anfühlen. Bei stärkeren oder länger anhaltenden Schmerzen melden Sie sich bitte bei uns.

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Was passiert, wenn der Zahn schon wurzel­behandelt ist?

Auch bereits behandelte Zähne können sich erneut entzünden. Dann gibt es drei Möglichkeiten:

  • Revision: Alte Füllung entfernen, Kanäle reinigen, neu füllen
  • Wurzelspitzenresektion: Chirurgischer Eingriff zur Entfernung der Wurzelspitze
  • Zahnentfernung: Wenn der Zahn nicht mehr zu retten ist

Wichtig: Wurzelbehandelte Zähne sollten regelmäßig kontrolliert werden, um langfristige Probleme frühzeitig zu erkennen.

Wie lange hält der behandelte Zahn?

Dank moderner Technik können viele Zähne langfristig erhalten werden. Die Erfolgsaussichten hängen unter anderem ab von:

  • der Größe der Entzündung
  • der Zahnanatomie
  • dem Allgemeinzustand (z. B. Immunsystem)
  • den eingesetzten Verfahren und Materialien

Ein OP-Mikroskop und moderne, qualitätssteigernde Techniken erhöhen die Erfolgschancen deutlich. In manchen Fällen kann der Zahn trotz Behandlung nicht dauerhaft erhalten werden – z. B. bei Wurzelfrakturen. Dann sind weitere Maßnahmen möglich (z.B. Revision, Wurzelspitzenresektion oder Zahnentfernung).

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Was kostet die Behandlung?

Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt meist nur die Basisversorgung. Moderne Verfahren, bessere Materialien oder komplexe Behandlungen werden oft nicht oder nur teilweise übernommen.

Die genauen Kosten hängen ab von:

  • der Anzahl der Wurzelkanäle
  • der Schwierigkeit der Behandlung
  • einer möglichen Vorbehandlung
  • dem Einsatz von hochwertigen Techniken und Materialien

Wo findet die Behandlung statt?

Wurzelkanalbehandlungen führen wir an allen unseren Standorten durch.

Bei besonders komplexen Fällen empfehlen wir unser erfahrenes Team im Forum am Brühl – hier arbeiten wir mit modernster Technik, einschließlich OP-Mikroskop, und sind auf schwierige Fälle spezialisiert. Für eine Beratung vereinbaren Sie bitte einen Termin unter dem Stichwort „Wurzelkanalbehandlung" in unserer Praxis im Forum am Brühl.

Dort bespricht der behandelnde Zahnarzt oder die Zahnärztin mit Ihnen:

  • die Befunde
  • mögliche Behandlungsoptionen
  • und die damit verbundenen Kosten
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